AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für den Hausmeister- und Montageservice Daniel Salaws
(Stand: Mai 2025)
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden "AGB") gelten für sämtliche Verträge über Hausmeisterdienste, Montagearbeiten und sonstige Serviceleistungen (im Folgenden "Leistungen") zwischen
Hausmeister und Montage Service Daniel Salaws
Am Hölzlein 57
97076 Würzburg
(im Folgenden "Auftragnehmer")
und seinen Kunden (im Folgenden "Auftraggeber").
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird durch den Auftragnehmer ausdrücklich und schriftlich zugestimmt.
(3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Differenzierung vorgenommen.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
(1) Der genaue Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der individuellen, schriftlichen Auftragsbestätigung oder dem geschlossenen Dienst- bzw. Werkvertrag.
(2) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die vereinbarten Leistungen ordnungsgemäß und fachgerecht durchzuführen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Leistungserbringung Dritte (Subunternehmer) hinzuzuziehen.
(3) Hausmeisterdienste umfassen typischerweise die im Vertrag definierten Tätigkeiten zur Instandhaltung, Pflege und Wartung von Gebäuden und Außenanlagen (z.B. Reinigungsarbeiten, Winterdienst, einfache Reparaturen). Montagearbeiten umfassen das Zusammenbauen und Anbringen von Gegenständen nach den Vorgaben des Auftraggebers oder Herstellers.
§ 3 Vertragsschluss und Vertragsdauer
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.
(2) Der Vertrag kommt durch die schriftliche Annahme eines Angebots durch den Auftraggeber oder durch eine schriftliche Auftragsbestätigung durch den Auftragnehmer zustande.
(3) Bei wiederkehrenden Hausmeisterdiensten wird der Vertrag für die im Vertrag vereinbarte Dauer geschlossen. Bei Einzelleistungen (z.B. spezifische Montageaufträge) endet der Vertrag mit der vollständigen Erfüllung der Leistung und Bezahlung durch den Auftraggeber.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer oder dessen Mitarbeitern den für die Leistungserbringung notwendigen Zugang zu den Räumlichkeiten oder Grundstücken zu gewähren.
(2) Der Auftraggeber hat sicherzustellen, dass alle für die Ausführung der Leistungen relevanten Informationen (z.B. Gefahrenquellen, Verlegung von Leitungen bei Montagearbeiten) rechtzeitig und unaufgefordert mitgeteilt werden.
(3) Der Auftraggeber hat notwendige Betriebsmittel (z.B. Strom, Wasser) auf eigene Kosten bereitzustellen.
(4) Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht nach und entsteht dem Auftragnehmer dadurch ein Mehraufwand oder Verzögerungen, hat der Auftraggeber die entstandenen Kosten zu tragen.
§ 4a Stornierung von Terminen und Ausfallpauschale
(1) Vereinbarte Termine für Montage- oder Serviceleistungen sind für beide Vertragsparteien verbindlich.
(2) Der Auftraggeber kann einen vereinbarten Termin kostenfrei stornieren oder verschieben, sofern die Absage mindestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin(maßgeblich ist der Eingang der Mitteilung beim Auftragnehmer während der üblichen Geschäftszeiten) erfolgt. Die Stornierung muss in Textform (E-Mail ausreichend) erfolgen.
(3) Erfolgt die Stornierung weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder erscheint der Auftraggeber zum vereinbarten Termin nicht (Ausfall), ist der Auftragnehmer berechtigt, eine Ausfallpauschale als pauschalierten Schadensersatz geltend zu machen.
(4) Die Höhe der Ausfallpauschale beträgt:
Bei Stornierung weniger als 48 Stunden vor Terminbeginn: 50% der Netto-Vergütung der geplanten Leistung.
Bei Stornierung weniger als 24 Stunden vor Terminbeginn oder Nichterscheinen:80% der Netto-Vergütung der geplanten Leistung.
(5) Dem Auftraggeber steht es ausdrücklich frei, nachzuweisen, dass dem Auftragnehmer durch die kurzfristige Stornierung oder das Nichterscheinen kein Schaden oder nur ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist als die geltend gemachte Pauschale. In diesem Fall ist der Auftraggeber nur zur Zahlung des nachgewiesenen geringeren Schadens verpflichtet.
(6) Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, im Einzelfall einen höheren, konkret berechneten Schaden geltend zu machen, anstatt die Pauschale zu nutzen. In diesem Fall muss der Auftragnehmer die Höhe und Zusammensetzung des Schadens nachweisen.
§ 5 Preise, Zahlungsbedingungen und Rechnungsstellung
(1) Es gelten die im individuellen Vertrag oder der Auftragsbestätigung vereinbarten Preise
(2) Einschränkung der Zahlungsart "Rechnung":
Die Zahlung per Rechnung wird ausschließlich Geschäftskunden (Unternehmer im Sinne von § 14 BGB) angeboten. Für Verbraucher im Sinne von § 13 BGB stehen andere Zahlungsarten zur Verfügung, die im Rahmen des Bestellprozesses oder der Auftragsbestätigung gesondert ausgewiesen werden (z.B. Vorkasse, Barzahlung bei Leistungserbringung sowie Kreditkarte und Ec -Karte). Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, im Einzelfall bestimmte Zahlungsarten auszuschließen.
§ 6 Abnahme und Gewährleistung
(1) Bei Werkverträgen (z.B. Montagearbeiten) ist der Auftraggeber zur Abnahme der vertragsgemäß erbrachten Leistung verpflichtet. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Auftraggeber die Leistung in Gebrauch nimmt oder Mängel nicht innerhalb von 7 Werktagen nach Fertigstellung schriftlich rügt.
(2) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Der Auftragnehmer haftet für Mängel nach den gesetzlichen Bestimmungen.
§ 7 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die nachweislich durch ihn oder seine Mitarbeiter schuldhaft verursacht wurden.
(2) Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit, mit Ausnahme von Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), ist ausgeschlossen.
(3) Für Gegenstände, die der Auftraggeber zur Montage bereitstellt, übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung für deren Beschaffenheit oder Eignung.
§ 8 Datenschutz und Vertraulichkeit
Der Auftragnehmer behandelt alle im Rahmen der Leistungserbringung erlangten Informationen und Daten vertraulich und beachtet die geltenden Datenschutzbestimmungen (DSGVO, BDSG).
§ 9 Gutscheine, Einlösung und Widerrufsrecht
(1) Vom Auftragnehmer ausgegebene Gutscheine können für alle angebotenen Dienstleistungen des Hausmeister- und Montage Service Daniel Salaws eingelöst werden. Eine Barauszahlung des Gutscheinwertes (ganz oder teilweise) ist ausgeschlossen.
(2) Das Guthaben auf dem Gutschein wird nicht verzinst.
(3) Die Gültigkeitsdauer der Gutscheine beträgt, sofern auf dem Gutschein nicht anders vermerkt, die gesetzliche Verjährungsfrist von drei (3) Jahren. Diese Frist beginnt mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem der Gutschein gekauft wurde. Nach Ablauf dieser Frist ist der Gutschein nicht mehr einlösbar.
(4) Widerrufsrecht beim Online-Kauf von Gutscheinen (nur für Verbraucher):
Wenn ein Gutschein über Fernkommunikationsmittel (z.B. online im Webshop, per E-Mail oder telefonisch) durch einen Verbraucher (§ 13 BGB) erworben wird, steht diesem ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Der Verbraucher hat das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag (Gutscheinkauf) zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter den Gutschein (physisch oder digital) erhalten hat.
Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Verbraucher den Auftragnehmer mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über seinen Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren.
Für die Ausübung des Widerrufsrechts kann das Muster-Widerrufsformular genutzt werden, das gesetzlich vorgesehen ist.
Im Falle eines wirksamen Widerrufs werden alle Zahlungen, die der Auftragnehmer vom Verbraucher erhalten hat, unverzüglich, spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag des Widerrufs, zurückgezahlt.
§ 10Schlussbestimmungen
(1) Es gilt ausschließlich deutsches Recht.
(2) Erfüllungsort und Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung ist der Sitz des Auftragnehmers in Würzburg, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Hinweis zu Nutzerbewertungen:
„Wir schätzen ehrliches Feedback unserer Kunden. Wir weisen jedoch darauf hin, dass wir gegen geschäftsschädigende Fake-Bewertungen, Verleumdungen oder unbegründete 1-Sterne-Rezensionen ohne Kundenbezug konsequent rechtlich vorgehen. Jede missbräuchliche Nutzung von Bewertungsportalen wird zur Anzeige gebracht und eine Löschung durch die Plattformbetreiber angefordert.“